Nachhaltigkeit – passt das zu mir?

Genau diese Frage habe ich mir vor ca einem halben Jahr gestellt und mich seitdem immer ein Stück mehr damit beschäftigt. Bisher habe ich mich nicht öffentlich zu dem Thema geäußert und meine Gedanken nicht geteilt, da ich einerseits das Gefühl habe noch nicht genügend fundiertes Wissen zu besitzen und es andererseits ein sehr sensibles Thema ist, wo viel rumgemeckert wird (meist keine konstruktive Kritik). Dennoch habe ich mich nun dazu entschieden ein paar Worte zu der Thematik zu verlieren, da es meiner Meinung nach jeden etwas angeht und man nicht immer das letzte Detailwissen haben muss, um etwas zu ändern.
 

                                              (Dieser Beitrag enthält Werbung in Kooperation mit Sodastream

Wir alle lieben schöne Strände, den perfekten Urlaub und das türkise Wasser. Allerdings ist den wenigsten Menschen bewusst, dass jährlich mehr als 8 Millionen Tonnen Plastikmüll in das Meer gelangen. Ich denke das Bild zeigt sehr deutlich wie ausgeprägt mittlerweile die Umweltverschmutzung ist, egal ob im Meer, im Park oder auf den Straßen, eigentlich ist mittlerweile jeder Bereich betroffen.

Da stellt sich doch die Frage muss das sein und wie kann man was ändern?

Vielleicht klingt es erstmal egoistisch aber ich lebe gerne nachhaltig solange es für mich keine Abstriche bedeutet. Ich möchte z.B nicht auf das Reisen oder Bücher verzichten und deshalb tue ich es auch nicht. Dafür gibt es genügend andere Bereiche, in denen Nachhaltigkeit für mich keine Einschränkung bedeutet wie z.B. im Bad, in der Küche und meiner Ernährung.

Ich möchte den Blogeintrag nutzen um dir zu zeigen mit wie wenig Aufwand man seinen Plastikkonsum bzw generell die Umweltverschmutzung etwas reduzieren kann.

Erst einmal ein paar allgemeine Aspekte:

Wie oft nutzt man aus Bequemlichkeit das Auto anstelle der Bahn oder dem Fahrrad? Natürlich gibt es auch Strecken, bei denen man auf das Auto angewisen ist aber wie wäre es in dem Fall mit einer Fahrgemeinschaft?
Bei kürzeren Strecken öfter einfach mal zu Fuß gehen hat nicht nur einen nachhaltigen Aspekt sondern hat auch gesundheitliche Vorteile.
Ich hatte das Thema Bücher ja gerade schon angerissen und möchte auch definitiv nicht darauf verzichten. Aber warum nicht mal Bücher Second Hand kaufen? Oder falls das nicht möglich ist dem Buch zumindest danach noch ein zweites Leben schenken und es weitergeben. Meistens liegen sie danach eh nur im Regal rum und werden nie wieder angefasst.
Genauso das Thema Anziehsachen: auch hier bietet es sich doch an mal etwas Second Hand zu kaufen oder Dinge, die man ewig nicht getragen hat zu verkaufen. So freut sich jemand anders darüber und die Sachen haben noch ein Nutzen anstatt dass sie bei dir im Schrank hängen.
Eigentlich sollte der nächste Aspekt selbstverständlich sein, ist er aber meiner Erfahrung nach leider nicht: Müll in den Mülleimer schmeißen statt auf den Boden. So oft sehe ich auf der Straße Menschen, die ihren Müll einfach fallen lassen. Für mich ist das absolut nicht nachvollziehbar und traurig.
Und zu guter letzt ein Aspekt, der vor allem Schüler Studenten oder Büromitarbeiter betrifft: bewusster Drucken. Oft druckt man Dinge aus, ohne zu wissen ob man sie in Papierform überhaupt benötigt. So oft würde das Dokument auf dem PC auch reichen.
Vielleicht beim nächsten Mal einfach einmal darüber nachdenken ob es notwendig ist bzw einen Mehrwert bietet.

Küche/ Einkaufen

Hier ist es meiner Meinung nach mit am einfachsten Plastik zu sparen.
Angefangen mit zwei ganz banalen Sachen:

  • Müll richtig trennen
  • So wenig Lebensmittel wie möglich wegwerfen

Mir war es selber nicht bewusst aber jeder Deutsche schmeißt im Jahr ca 55kg Lebensmittel weg.

Was sind weitere Plastikquellen in der Küche?

Meiner Meinung nach ein ganz großes Problem: Küchenrolle, Backpapier, Alufolie und für alles gibt es Alternativen! Sei es die Küchenrolle, die man Waschen kann, das Backpapier was man in der Spülmaschine reinigt oder das Bienenwachstuch/die Aluminiumdose für unser Essen. Keine Abstriche – viel weniger Plastik

Wenn es um das Thema einkaufen geht ist es eigentlich relativ simpel:
Einach mal einen Stoffbeutel mitnehmen statt zur Plastik- oder Papptüte zu greifen und für das Obst/Gemüse ein Netz mitnehmen, um es nicht in Plastik verpackt zu kaufen.
Ansonsten ist es auch immer eine super Alternative regional und saisonal auf dem Markt einkaufen zu gehen, da man dort oftmal Produkte unverpackt kaufen kann und abends kurz vor Abbau sogar noch den ein oder anderen Schnapper machen kann.

Und meiner Meinung nach mit die wichtigsten und einfachsten Aspekte:

Plastikstrohlame – viele Getränke trinken wir aus Gewohnheit mit einem Strohhalm, absolut okay. Aber warum nicht einfach mal einen Alu-/Glas/- oder Bambusstrohhalm ausprobieren?
Genauso der to-go Becher: oft holen wir uns unterwegs einen Kaffee oder Tee und erhalten einen Einmalbecher. Maximal 15 Minuten Lebensdauer wird diesem Becher beschert, danach wandert er in den Müll.Die Alternative? Ein wiederverwendbarer Kaffebecher. Man kann sich von Zuhause schon einen Kaffee mitnehmen und hat für den restlichen Tag einen Becher parat. In der Anschaffung ist er vielleicht teurer aber mittlerweile kann man in so vielen Cafés sparen, wenn man seinen eigenen Becher mitbringt, so dass es sich unterm Strich auch noch finanziell rentiert.

Zuletzt der alltäglichste Aspekt: Wasser

Die meisten Menschen kaufen ihr Wasser abgepackt in PET Flaschen im Supermarkt – egal ob still oder mit Kohlensäure. Aber warum?
In Deutschland können wir in den meisten Haushalten ohne Probleme das Leitungswasser trinken. Da ist es doch das einfachste das Wasser aus dem Hahn in eine Glas oder Aluflasche abzufüllen. Hier spielt wieder nicht nur der nachhaltige Aspekt eine Rolle sondern auch der finanzielle – es spart definitiv Geld.
Für alle, die nicht auf ihr Sprudelwasser verzichen wollen: kein Problem! Meiner Meinung nach ist der SodaStream da eine wahnsinnig gute Option: man kann sein Wasser in einer Mehrwegflasche aufsprudeln und fertig! Kein Schleppen, kein Plastik und man hat immer Sprudelwasser zur Hand. Das Konzept ist so simpel aber mindesten genauso effektiv.

Sodastream versucht sich aber auch in anderen Bereichen für das Thema Nachhaltigkeit einzusetzen

Vor 2 Wochen hat SodaStream eine Aktion in Honduras gestartet:  ‚Holy Turtle‘ haben sie es liebevoll genannt: eine 300m lange Einheit, die der Befreiung des Meeres von Kunststoffabfällen dienen soll wurde erstmals in das Wasser gelassen. Im Rahmen dieser Aktion hat SodaStream gleichzeitig einen Beach Clean up veranstaltet und versucht den einheimischen Kindern die Problematik näher zu bringen.

                                               Beach Clean Up Honduras

Das Thema Nachhaltigkeit geht meiner Meinung nach jeden etwas an. Man muss sein Leben nicht von 0 auf 100 umkrempeln und ist auch nicht gleich ein Öko nur weil man sich mit dem Thema auseinandersetzt. Viel mehr geht es doch darum ein Bewusstsein für die Problematik zu schaffen und sich einfach mal kurz zu überlegen wo man etwas Plastik sparen kann – vielleicht sogar ganz ohne Abstriche. Ganz nach dem Motto: Alles kann, nichts muss. Denn niemand ist perfekt.

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