Meine Laufziele für das restliche Jahr

Im letzten Jahr hatte ich was das Laufen angeht eine riesige Pechsträhne , wobei ich nicht ganz unschuldig daran war. All meine geplanten Laufziele konnte ich bisher aus den verschiedensten Gründen nicht erreichen, mehrere Startplätze sind verfallen.
Lange habe ich darüber nachgedacht was ich ändern kann und auf dem Weg bin ich auf einen Post von Flooorrriii aufmerksam geworden, in dem er Staffelläufer für den Mainova Marathon gesucht hat. Ich habe nicht lange gezögert und mich für die 13,5 km angemeldet.
Mein Ziel steht fest : 29.10.17 13,5 km als Schlussläufer der Staffel von #werunfrankfurt beim Frankfurt Marathon.
Und nun folgt die Vorbereitung. 42 Tage Zeit um von 5 km auf 13,5 km in einer akzeptablen Zeit zu kommen. Eine Herausforderung, die ich annehme und für die ich hart trainieren werde.

(Dieser Beitrag enthält Werbung in Kooperation mit C3fit)

Da bei den letzten Vorbereitungen immer etwas dazwischen kam/ unglücklich gelaufen ist, wollte ich dieses Mal etwas neues ausprobieren und da kam die Anfrage von C3fit ob ich ihre Kompressionstights und -socken testen möchte einfach nur gelegen. Zugegeben habe ich die Socken schon sehr oft bei Instagram gesehen, mich aber nie wirklich dafür interessiert. Nachdem ich mich aber ein wenig genauer damit beschäftigt hatte, klang das Prinzip doch einleuchtend und somit habe ich zugesagt.

Erst einmal die Frage was sind Kompressionssocken/ -tights und was bringt uns Kompression beim Laufen?

Kompressionssocken / -tights sitzen sehr eng und sind aus einem elastischen Material hergestellt, was dazu führt, dass auf die Muskeln ein gewisser Druck ( Kompression) ausgeübt wird, welcher am Sprunggelenk am stärksten ist und zum Oberschenkel hin abnimmt.
Dieser Druck unterstützt die physiologische Muskelpumpe, welche den venösen Rückstrom des Blutes zum Herz fördert. Dadurch kann mehr Blut mit Sauerstoff angereichert werden und der arterielle Blutfluss wird ebenfalls erhöht. Dies führt dazu, dass die Muskeln vermehrt Sauerstoff und Nährstoffe erhalten. Der Sauerstoff ermöglicht dem Muskel die Energiebereitstellung wodurch er langsamer ermüdet und länger leistungsfähig ist.

weitere Vorteile sind:

  • reduzierte Muskelvibration, was vorläufiger Ermüdung vorbeugt und zu verringertem Muskelkater führt, da weniger Mikrorisse im Muskel auftreten
  • Vorbeugen von Krampfadern, da Druck auf die oberflächliche Venen ausgeübt wird und dadurch der Blutstrom dort verringert wird. Das Blut wird über die innen gelegenen Venen abgeleitet
  • Stabilisierung des Sprunggelenks
  • Stützfunktion durch die Taping Technologie, welche die Belastung auf die Gelenke vermindert

Zusammenfassend: langsamere Ermüdung, geringeres Verletzungsrisiko, schnellere Regeneration

Ich verspreche mir von den Kompressionsprodukten keine Wunderwirkung, aber das erste Tragen war wirklich angenehm und selbst wenn es nur eine psychische Stütze darstellt, ist das auch völlig in Ordnung. Die Socken und Tights werden mich auf jeden Fall in den nächsten 42 Tagen begleiten und hoffentlich meine Vorbereitung positiv unterstützen.

Nun die Frage, wie genau wird meine Vorbereitung aussehen?
Geplant sind 3 Laufeinheiten/ Woche :

  • 1 Longrun
  • 1 Intervalltraining / Tempolauf
  • 1 Regenerationslauf

Wenn man das zu den Einheiten im Fitnessstudio dazurechnet, komme ich auf 7-8 Sporteinheiten/ Woche, was wirklich eine Menge für einen Hobbysportler ist und vor lauter Übereifer darf ich
die Regeneration und vor allem das Dehnen und das Rollen mit der Faszienrolle nicht vergessen. In den früheren Vorbereitungen habe ich das immer sehr versäumt und mir damit große Probleme eingeheimst, die mich im schlimmstem Fall mein Leben lang begleiten. Also so wichtig auch jede Einheit sein mag, mindestens genauso wichtig ist auch die Regeneration, um überhaupt noch volle Leistung bringen zu können.

Somit wird der Fokus in den nächsten 6 Wochen eher auf dem Laufen und Regeneration statt dem Krafttraining liegen, bevor es zum Winter hin wohl wieder mehr ins Fitnessstudio geht.

Es werden sicherlich harte 42 Tage, einfach weil mein Startpunkt viel besser hätte sein können/müssen aber man muss einfach das Beste aus jeder Situation machen und das ist auch mein Plan!
Steckt niemals den Kopf in den Sand, egal wie aussichtslos die Situation scheint. Es lohnt sich immer dran zu bleiben und zu kämpfen, umso stolzer seid ihr hinterer.

Ihr könnt meinen Weg die nächsten 6 Wochen auf Instagram verfolgen, ich werde dort öfters mal über meine Laufeinheiten berichten 🙂